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Im Merzbau

  • diekultussen
  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

Der Kurator Martin Waldmeier trägt Finken - denn er ist im Innern des nachgebauten so genannten Merzbaus von Kurt Schwitters (1887 -1948). Das Original wurde während des Zweiten Weltkrieges zerstört. Den Merzbau bezeichnete Waldmeier anlässlich der Pressekonferenz als "Urknall der Installationskunst". Tatsächlich war begehbare Kunst - die heute boomt - zu Schwitters Zeit noch ein Novum. Die Ausstellung "Kurt Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde" im Zentrum Paul Klee ist die bisher umfangreichste Schau in der Schweiz, die den vom Dadaismus, Expressionismus und Konstruktivismus geprägten Künstler würdigt. Mit dem Fantasiewort Merz schuf Schwitters sein eigenes Label, das sich auf Herz, Schmerz, Scherz und Kommerz reimt.

Drinnen im Merzbau ist es ein wenig als wäre man mitten in einer Collage, der bevorzugten Kunstform Schwitters. Es gibt Ecken, Kanten und Cut Outs. Fotografin Franziska Rothenbühler schoss scharf.


Ausstellung: bis 21.6, Zentrum Paul Klee.

 
 
 

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