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Meisterhafte Marisol

  • diekultussen
  • 2. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Das Kunsthaus Zürich präsentiert zurzeit eine Retrospektive über das vielfältige Schaffen von María Sol Escobar (1930-2016), besser bekannt als Marisol. Die venezolanisch-amerikanische Objektkünstlerin wurde in den 60er Jahren zu einer glamourösen, mit Andy Warhol befreundeten Ikone der Pop Art.

Es gibt zahlreiche Selbstporträts in ihren Assemblagen aus Holz, Gips und Fundgegenständen.

Mit diesem Cowboy denunziert Marisol Macho-Gehabe und Geschlechterrolen.

Diese Teerunde mit drei Figuren und den Farben der venezolanischen Flagge ist ein typisches Werk aus den Sechzigernjahren. Marisol wurde von der Kritik teilweise missverstanden. Wegen ihrer Herkunft und weil sie eine Frau war. Sie wurde als Puppenmacherin und Volkskünstlerin bezeichnet, unter anderem, weil sie sich von indigener Kultur inspirieren liess. Mit "Folk you!" hat sie ihren Kritikern geantwortet.


Ausstellung: bis 3.8., Kunsthaus Zürich.


 
 
 

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