

Der fragmentierte Körper
Die Künstlerin Brigitte Lustenberger durchschreitet ihr eigenes Gesicht, das sie auf einen Vorhang gedruckt hat. Durch diesen müssen Besucher:innen durchgehen, um die Ausstellung "A gaze of one's own" im Kabinett des Museum Franz Gertsch zu besuchen. Lustenberger hat sich selbst als Model genutzt und dabei den eigenen Körper fragmentiert. Es geht in ihrem Werk um die Schönheit der Vergänglichkeit, die sie nicht nur beim Menschen fasziniert, sondern auch beim Prozess des Verw
vor 50 Minuten


Was wenn ein Ufo käme...
und nur die Tiere mitnähme? Die Künstlerin Lady Stitchbitch verquickt in diesem Stickbild ein biblisches Thema mit Science Ficton. Statt der Arche Noah kommt ein Ufo und evakuiert paarweise Tiere. In eine bessere Welt? Adam und Eva bleiben aussen vor. Zu viel gesündigt? 😬 Insel der Introvertieren und eine Offline-Küste: Die Illustratorin und Künstlerin Karen Cotting entwirft utopische Welten aus Pailletten. Die Technik hat sie sich während einer Reise auf Haiti angeeignet.
6. Juni


Bexarts ist eröffnet!
Die Künstlerin Ishita Chakraborty hat ein Riesengeranium in den Parc de Szilassy gezaubert. Hier wurde am Samstag die 16. Ausgabe der Freilichtausgabe Bex Arts eröffnet. Die in der Schweiz lebende Künstlerin, die ursprünglich aus Indien stammt, fragt was heimisch und was fremd ist. Das Geranium, Symbol der Schweizer Folklore, ist tatsächlich eine Einwanderin, ein so genannter Neophyt. Ein Bett im Kornfeld? Der Künstler Guillaume Barth präsentiert mit dieser Liege ein Antidep
31. Mai


Meisterhafte Marisol
Das Kunsthaus Zürich präsentiert zurzeit eine Retrospektive über das vielfältige Schaffen von María Sol Escobar (1930-2016), besser bekannt als Marisol. Die venezolanisch-amerikanische Objektkünstlerin wurde in den 60er Jahren zu einer glamourösen, mit Andy Warhol befreundeten Ikone der Pop Art. Es gibt zahlreiche Selbstporträts in ihren Assemblagen aus Holz, Gips und Fundgegenständen. Mit diesem Cowboy denunziert Marisol Macho-Gehabe und Geschlechterrolen. Diese Teerunde mit
2. Mai


Malen gegen das Trauma
Die Künstlerin und Autorin Leonora Carrington (1917-2011) wurde in England geboren, gehörte im Paris der Dreissigerjahre zum Kreis der Surrealisten und verbrachte den grössten Teil ihres Lebens in Mexiko. In Paris hatte sie den Künstler Max Ernst kennen und lieben gelernt. Die beiden lebten im besetzten Frankreich gemeinsam auf einem Bauernhof. Als Max Ernst verhaftet wurde, ging Carrington nach Spanien, wo sie ein Trauma erlebte. Ein psychotischer Schub brachte sie zeitweis
27. Apr.
