

Im Merzbau
Der Kurator Martin Waldmeier trägt Finken - denn er ist im Innern des nachgebauten so genannten Merzbaus von Kurt Schwitters (1887 -1948). Das Original wurde während des Zweiten Weltkrieges zerstört. Den Merzbau bezeichnete Waldmeier anlässlich der Pressekonferenz als "Urknall der Installationskunst". Tatsächlich war begehbare Kunst - die heute boomt - zu Schwitters Zeit noch ein Novum. Die Ausstellung "Kurt Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde" im Zentrum Paul Klee
vor 1 Tag


Gelb in Bewegung
Das ist nicht John Travolta in Pulp Fiction, sondern der niederländische Künstler Robert Zandvliet , der über das Gelb in seinem Gemälde spricht. In Holland sind die Züge Gelb - das Bild wurde davon inspiriert. Dynamik entsteht durch Farbnuancen und die absichtlich nicht ganz geraden Linien. Das graue Feld lässt an den Blick aus einem Zug denken. In seinen von der Natur inspirierten Arbeiten spielt der all over Effekt eine grosse Rolle. Eintauchen erwünscht. Vernissage : Fre
vor 5 Tagen


Zwei Liebhaber
Am Boden liegt feministische Literatur und der Text im Bild besagt, dass diese Frau zwei Liebhaber hat und beide liebt. Das Gemälde stammt von Kelly James Marshall , der im Kunsthaus Zürich seine erste Einzelausstellung in der Schweiz erhält. Der US-Amerikaner ist ein begnadeter Story-Teller, der eigene Erfahrungen mit der Geschichte Schwarzer Menschen verknüpft. Dabei zitiert er häufig aus der Kunstgeschichte, macht sich die Historienmalerei zu eigen und schafft mit Elem
16. März


ORLAN in Bern
Die ikonische Pariserkünstlerin ORLAN (Foto: Susanne Keller) war in Bern zu Besuch. In der Galerie Glaab wurde ihre Ausstellung "Je m'autorise à être moi, je t'autorise à être toi" eröffnet. Die Erfinderin der "art charnel", die sich in den 90-er Jahren während einer live übertagenen Performance zwei Höcker auf die Stirne implantieren liess, zeigt Digitaldrucke in denen sie in die Rolle wichtiger Vorreiterinnen - Malerinnen, Dichterinnen und Wissenschaftlerinnen - schlüpf
15. März


Vogelstrauss schaut raus
Berns bekanntester Plakatmacher Claude Kuhn präsentiert mit der Ausstellung "Leçon de choses" Objektkunst und Assemblagen in der Galerie da Mihi . Der Strauss, der hier aus der Wase wächst, ist ein ausgestopftes Tier, das Kuhn von einer jurassischen Straussenfarm erhielt. Die Keramikvase stammt aus Arles. Der Künstler, der mit seinen Plakaten Bildsprache und Kommunikation unter anderem vom Zoo Dählhölzi und dem Naturhistorischen Museum prägte, liebt alles Tierische und b
3. März
