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Wo ein Zirkus ist, ist auch ein Zelt

  • diekultussen
  • 9. Sept. 2023
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 11. Sept. 2023


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Der grinsende Clown des Künstlers Francisco Sierra wirbt in Thun für die Ausstellung "Not my circus, not my monkey", was man im englischsprachigen Raum sagt, wenn etwas offensichtlich ein Problem ist, aber niemand hinschauen will.


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Die Kultusse besuchte die noch unfertige Ausstellung im Kunstmuseum Thun während des Aufbaus und liess sich von Co-Kuratorin Katrin Sperry durch eine Schau voller gefährlicher Tiere, unheilvoller Clowns und dekonstruierter Zirkuszelte führen. Als Auftakt und Sinnbild dient das Werk von Boris Rebetez, in dessem Manegen-Modell die Zuschauer so platziert sind, dass sie nicht sehen können, was in der Manege vor sich geht.

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Die Clown-Skulptur von Ugo Rondinone sitzt noch in ihrer Transportschachtel. Die schlafenden Clowns im Werk des Künstlers stehen für Erschöpfung und das Ende der Performance. Warum sollen Künstler immer etwas leisten? Kann man nicht auch mal schlafen in der Manege beziehungsweise im White Cube? Gute Nacht.


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Wo ein Zirkus ist, ist auch ein Zelt: Die Arbeit von Kathryn Andrews dekonstruiert das wohl sinnbildlichste aller Zirkussymbole. Ihr Zelt nimmt einen ganzen Raum ein. Ergänzt wird die Arbeit durch Aufnahmen brennender Zelte. Rette sich wer kann.


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Das Zelt des Künstlers Tal R lässt vieles offen. Wir hätten gerne hineingeschaut. Aber hey, es ist nur Malerei. Oder frei nach Magritte: Ceci n'est pas une tente!


Vernissage: Freitag, 15.9., ab 18.30 Uhr. Ausstellung: Bis 3.12., Kunstmuseum Thun.

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