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Endlich warm mit «Die unendliche Geschichte»

  • diekultussen
  • 1. Jan. 2024
  • 1 Min. Lesezeit

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Es gibt Klassiker, bei denen ist sich die Mehrheit einig, dass sie brillant sind – und selbst wird man einfach nicht warm damit. Der Kultusse geht es so mit Michael Endes «Die unendliche Geschichte». Sowohl das Buch als auch der Film erscheinen ihr einfach zu bedeutungsschwanger und ironiefrei – und selbst Fuchur, der Allerweltslieblingsdrache, berührt sie wenig. Umso neugieriger war sie, ob das laufende Weihnachtsmärchen von Bühnen Bern etwas an diesem Bild rütteln könnte, denn gespielt wird da noch bis Ende Januar – Sie ahnen es! – «Die unendliche Geschichte».

 

Nach «Momo» in der letzten Wintersaison ist es also das zweite Ende-Märchen, dass in der Winterzeit die Zuschauerherzen erwärmen soll. Und oha: Es funktioniert! Für einmal sitzt auch die Kultusse gebannt auf der vordersten Kante ihres Theatersitzes und zeigt sich begeistert vom minimalistischen, einfallsreichen Bühnenbild, von den wandlungsfähigen Darsteller:innen, die in zwei, drei oder noch mehr Rollen schlüpfen, und selbst Fuchur fliegt sich in dieser Version ins Herz der Kultusse.

 

Das Märchen ist offiziell für Kinder ab 8 Jahren empfohlen, ist aber auch für Erwachsene ein Ereignis. Nach «Der Zauberer von Oz» (anno 19...) unser neues Lieblingsmärchen von Bühnen Bern. Die Institution könnte sich Ende 2024 aber selbst übertreffen, wenn sie es wagt, das beste aller Ende-Bücher auf die Bühne zu bringen und das Triple perfekt zu machen: «Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch»!


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